Anzeige

Zyklusrechner und Zyklus berechnen


Die wichtigsten Punkte im weiblichen Monatszyklus sind der Eisprungund die Menstruation. Da die hormonell gesteuerten Abläufe sich regelmäßig, ungefähr im Monatsrhythmus, wiederholen, können Sie Ihren Zyklus berechnen. Die Formel nach Knaus Ogino nutzt die Tatsache, dass die zweite Zyklushälfte bei den meisten Frauen 14 Tage beträgt.
Ihren Zyklus berechnen Sie folgendermaßen:

Tag des Eisprungs = erster Tag der letzten Periode + (Zykluslänge im Durchschnitt – 14)

Beispiel: Eisprung = 30.5.2014 + (28-14) = 30.5.2014 + 14 Tage = 13.6.2014


Beginn der Periodenblutung = erster Tag der letzten Periode + Zykluslänge im Durchschnitt

Beispiel: Beginn der Periodenblutung = 30.5.2014 + 28 = 27.6.2014
Der Zyklusrechner hilft weiterZyklusrechner
Egal ob Sie schwanger werden, oder einfach gerne Ihre Periode vorherberechnen möchten, unser Zyklusrechner hilft Ihnen weiter. Hinter dem Rechner steht eine Kombination der Formel nach Knaus Ogino in der Version für den Eisprung und in der Version für den Beginn der Periode. Ihre durchschnittliche Zykluslänge wird ebenfalls berücksichtigt. So erhalten Sie durch wenige Mausklicks umfassende Informationen über Ihren Zyklus.

-Anzeige-


Der weibliche Zyklus

Der Zyklus der Frau ist ein fein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Hormone und äußerlicher Einflüsse. Die fruchtbaren Tage gruppieren sich um den Eisprung in der Mitte des Zyklus. Gerechnet wird vom ersten Tag der Menstruation bis zum Tag vor der nächsten Monatsblutung. Im Durchschnitt handelt es sich um eine Dauer von 28 Tagen. Abweichungen auf Zykluslängen zwischen 21 und 35 Tagen werden als normal betrachtet.
Die Phasen des weiblichen Zyklus
  • Reifung der Eibläschen (Follikelphase) in der ersten Hälfte des Zyklus
  • Eisprung (Ovulation) in der Mitte des Zyklus
  • Gelbkörperphase (Lutealphase) in der zweiten Hälfte des Zyklus

Die Eibläschen reifen heran

Am ersten Tag des Zyklus beginnt die Menstruation. In der Follikelphase reifen, beeinflusst durch das follikelstimulierende Hormon (FSH), circa 50 bis 100 Eibläschen (Follikel) in den Eierstöcken heran. Die Ausschüttung von FSH aus der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) wird durch das Hormon GnRH reguliert, das dem Hypothalamus des Zwischenhirns entstammt. Die Follikel stellen weibliche Geschlechtshormone (Östrogene) her.

Über einen Zeitraum von circa 14 Tagen erreicht ein Follikel die maximale Reife und ist bereit für den Eisprung. Die anderen Eibläschen bilden sich zurück. Springen mehrere Follikel, kann eine Mehrlingsschwangerschaft entstehen.

Körperliche Zeichen für die Follikelphase

Gegen Ende der Reifungsphase, kurz vor dem Eisprung, sendet der steigende Östrogenspiegel Symptome, die Frauen mit Kinderwunsch für sich nutzen können. Es öffnet sich zum Beispiel der Kanal im Gebärmutterhals und der cremige Zervixschleim des Gebärmuttermundes wird klar, dünnflüssig und lässt sich zwischen zwei Fingern zu Fäden spinnen. Den Spermien wird so der Weg zur Eizelle erleichtert. Mit dem Eisprung endet die Follikelphase. Sie kann von Monat zu Monat unterschiedlich lang sein.

Die Zyklusmitte mit dem Eisprung (Ovulation)

Die Ovulation wird durch den raschen, hohen Anstieg des Hormons LH in Zusammenhang mit dem hohen Östrogenspiegel ausgelöst. Eine weitere Rolle spielt hier das Hormon Progesteron. Die reife Eizelle verlässt das aufgeplatzte Follikel und den Eierstock. Sie wird vom Eileiter aufgefangen und wandert in die Gebärmutter. Auf dem Weg wird sie gegebenenfalls von einer männlichen Samenzelle befruchtet. Nach dem Eisprung ist eine Befruchtung für maximal 24 Stunden möglich.

-Anzeige-


Die zweite Zyklushälfte mit der Gelbkörperphase

Der Eisprung markiert den Beginn der zweiten Zyklushälfte, die relativ genau 14 Tage beträgt und somit Berechnungen ermöglicht. Vergleichen Sie Ihre eigenen Daten mit unserem Zyklusrechner. Die Überreste des Follikels werden zum Corpus luteum oder Gelbkörper und produzieren das Hormon Progesteron. Es löst einen charakteristischen Temperaturanstieg bei der Frau aus, um 0,3 Grad Celsius oder mehr. Erst mit der nächsten Menstruation sinkt die Temperatur wieder. Eine Zykluskurve, die die Temperaturentwicklung verfolgt, gibt Aufschluss über einen möglichen Eisprung und die fruchtbaren Tage einer Frau. Wichtig ist es zu beachten, dass der Temperaturanstieg nach dem Eisprung erfolgt. Bleibt die Körpertemperatur in Hochlage und die Periode aus, stehen die Chancen auf eine eingetretene Schwangerschaft gut.

Einnistung oder Menstruation

Die zweite Zyklushälfte ist der Vorbereitung einer möglichen Schwangerschaft gewidmet. Unter dem Einfluss von Östrogenen und Progesteron wird die Schleimhaut der Gebärmutter hoch aufgebaut. Gelingt die Einnistung derZyklus berechnen befruchteten Eizelle, ist die ausbleibende Periodenblutung eines der ersten Schwangerschaftsanzeichen. Erfolgt keine Befruchtung oder erfolgreiche Einnistung, fällt aufgrund einer Rückbildung des Gelbkörpers der Progesteronspiegel und löst die monatliche Entzugsblutung aus. Ein neuer Zyklus beginnt nun mit einem erneuten Anstieg der Hormone FSH, LH und der Östrogene.

Wie der weibliche Zyklus beeinflusst wird

Faktoren wie ein zu niedriges oder zu hohes Körpergewicht, Stress, psychische Belastungssituationen oder körperliche Erkrankungen können zu Unregelmäßigkeiten im Zyklus führen. Ist der Zyklus regelrecht gestört und steht ein unerfüllter Kinderwunsch im Raum, kann ein Frauenarzt weiterhelfen. Er kann den Zyklus berechnen und eventuelle Störungen in vielen Fällen erfolgreich behandeln.

Wenn der Zyklus krank macht

  • Hormone haben Auswirkungen auf alle Körpersysteme, bis hin zur Psyche. In der ersten Zyklusphase heben die Östrogene bei vielen Frauen die Stimmung. Das Progesteron dämpft in der zweiten Hälfte des Zyklus eher und fördert die Einlagerung von Wasser im Gewebe sowie eine erhöhte Durchblutung der Brust und der Geschlechtsorgane.

  • Das platzende Follikel kann durch eine kleine Blutung das Bauchfell reizen und so den Mittelschmerz verursachen, den viele Frauen um den Eisprung herum wahrnehmen.

  • Allseits bekannt und gefürchtet ist das prämenstruelle Syndrom (PMS). In den letzten Tagen des Zyklus fühlen sich manche Frauen psychisch unausgeglichen und aggressiv, während sie an körperlichen Symptomen wie schmerzenden Brüsten, Schmerzen im Unterleib, Blähungen und Hitzewallungen leiden. Das PMS wird derzeit noch erforscht.

Kommentieren

*